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Dresden per Sagway

Verfasst von Silvia Sobotta, 25, Münster:

Schwerelos (auf einem Segway) in Dresden.

Wie erkunde ich eine neue Stadt, sehe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und habe Spaß dabei, ohne ewig durch die Gegend zu irren? Das war unsere Frage und wir haben es heraus gefunden.
Mit dem Segway durch Dresden: Für ein Wochenende Ende April 2015 war unsere Reise nach Dresden gebucht. Wir beide sind Fans von Spontanität und entscheiden gerne vor Ort, was wir unternehmen möchten. Da wir nicht planlos Dresden erkunden wollten, war unser Wunsch etwas zu machen, dass wir vorher noch nie gemacht haben und dabei die Stadt erkunden konnten. So sind wir auf den Anbieter „Seg-City Dresden“ gestoßen. Wir wählten die Klassik-Maxi Tour: drei Stunden, ein Teil entlang der Elbe, mit allen wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Ab auf die motorisierten Zweiräder und los? Nein nicht ganz. Es war Samstag morgen und wir trafen uns am „Goldenen Reiter“ mit Torsten Klapper, unserem gut gelaunten und entspannten Segway-Tour-Guide. Wir waren an diesem morgen zu Dritt, was die Tour sehr individuell machte. Vorab sahen wir uns ein kleines Aufklärungsvideo zum Segway und dem Segway fahren an. Danach wagten wir uns für eine Proberunde auf das Zweirad. Es machte riesig Spaß und nach einer kurzen Einführung klappte es schon sehr gut und wir starteten in Richtung Elbe. Von da aus erkundeten wir in einer 16 km Tour über Pflastersteine, Bürgersteige und Straßen die schöne Stadt. Ein Segway fährt einfach schwerelos. 🙂
Es hat uns riesig Spaß gemacht und wir können diese Tour wirklich sehr empfehlen. Das Segway ist ein sehr intelligentes und beeindruckendes Zweirad. Das Fahren, Lenken und Bremsen haben wir innerhalb weniger Minuten gelernt. Zudem hatten wir einen super Tour-Guide der uns nicht nur das wichtigste gezeigt hat. Beeindrucken konnte er uns mit spannenden Geschichten aus der Vergangenheit. Wie es beispielsweise möglich ist eine Zigarettenfabrik in einer Innenstadt zu bauen in der Industrie verboten ist. Oder wie viele Liebschaften die Ehemaligen Herrschaften genossen. Und wie man noch heute die Hochwasserkatastrophe von vor ein paar Jahren spüren kann.
Fazit: Einfach die schönste und leichteste Art eine Stadt zu erkunden.
Dresden selbst beeindruckte uns mit seiner Vielfalt und dem Unterschied zwischen der Alt- und Neustadt entlang der Elbe. Auf der linken Seite der Elbe mit seinen alten Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und dem Barockstil und auf der rechten Seite, mit seinem Jugendcharme, stilvollen Graffiti sowie Bars und Kneipen.

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